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Der Fisch fängt immer am Kopf an zu stinken.

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Name: Patch
Alter: 22
Geschlecht: Ich bin ein MANN!
Wohnort: Magdeburg

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Interesse

Musikband: ...
Film: ...
Buch: ...

Motto

Ohne Ziel führen alle Wege ins Unbekannte.
Nerze und Massenmord

Was mich an Menschen immer wieder beeindruckt, ist ihr unglaublicher Wille der eigenen gierigen Natur zu entspringen und die Gier des Anderen, im Drang der Eigenen gerecht zu werden, zu zerstören.

Also heute als erste Geschichte über Menschen, ihre Seelen und derer Grausamkeiten, eine Story aus meiner Gegend. Im Jerichower Land, speziel in einem Ort den ich nicht näher beim Namen nennen will, gibt es eine Nerzfarm. Schrecklich, dass man Tiere züchtet, die sich um den Hals binden lassen und ehrlich gesagt, war ich immer der Meinung, ein Nerz wäre die allgemeine Bezeichnung für einen wolligen Schall, gewonnen aus dem Tod eines Tieres. Irrtum. Und ja, anscheinend bin ich verflucht naiv. Ein Nerz ist ein Tier und nach meiner Vorstellung die haarsträubende(und darum so begehrte) Mischung aus einer Ratte und einem Marder.

Nun trug es sich am Morgen des heutigen Tages zu, dass ich aus dem Schlaf erwachte. Schon Recht, nichts besonderes. Doch wie in vielerlei Landen üblich durch einen Radiowecker. Und es mag Zufall gewesen sein, jedoch zu einem Zeitpunkt an dem Nachrichten liefen. So geschah es, dass ich im Augenblick meines Erwachens, die Nachricht erhielt, dass "militante Tierschützer" in genannte, verborgen im tiefen, dunklen Wald liegende, Nerzfarm einbrachen und tausende von Tieren durch Öffnen der Käfige und zerstören der Zauneinrichtungen, frei ließen. Holla, diese mutigen Tier-lebens-rechtschafts-Debütanten! Respekt.

 Und was mich mit einem Schmunzeln weckte, wandelte sich im Tagesablauf, in dem ich diese merkwürdige Sage meiner Umgebung verfolgte, in ein grässliches und abscheuliches Brechreizgefühl. Ich habe sogar das Abendbrot sausen lassen! Diese 'militante Gruppe von Tierschützern' schenkte ungefähr 75oo Nerzen die Freiheit. Doch keiner von den pussierlichen, kleinen, Zündkabeldurchbeissern wusste, was Freiheit ist. Stattdessen entließ man mehr als 7ooo Tiere in eine anzuzweifelnde Freiheit, in der sie, aufgrund ihrer Gefangenschaft und ihrer Geburt darin, nicht wussten, wie man Nahrung findet. Was eine Landstrasse ist oder dass man eine viel-befahrene davon nicht überqueren sollte. Und ich stelle mir an dieser Stelle die Frage, wann aus Tierschutz Sadismus wird!?

 Das Ende der Geschichte ist, dass mehrere Tausend Nerze überfahren wurden, weil eine handvoll Menschen ihnen das Leben schenken wollte. Da wär ich lieber ein Schall geworden! Oder ein dummer Mensch!

27.10.07 02:29


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